Über mich
Hans Peter Wintersteiger
Der Mensch ist echt, das Foto ist echt und der Bart auch (meistens bin ich etwas unrasiert).
Wer ich bin
Mein Name ist Hans Peter Wintersteiger, und ich bin der Autor von „5 Sekunden – oder wie ich lernte, wieder zu atmen“. Dieses Buch ist nicht nur eine Geschichte – es ist ein Stück meines Lebens, das ich mit dir teilen möchte.
Ich war ein Mensch, der alles im Griff zu haben schien: eine erfolgreiche Karriere, ein erfülltes Leben, Pläne für die Zukunft. Doch dann kam die Angst. Plötzlich, ohne Vorwarnung, raubte sie mir den Atem. Sie kam wie ein Dieb in der Nacht und ließ mich mit der Frage zurück: was ist mit mir los?
Heute weiß ich: Es war nicht die Angst, die mich fast gebrochen hätte. Es war das Schweigen darüber. Es war die Scham, die ich empfand, weil ich dachte, ich sei der Einzige, dem das passiert. Doch ich war nicht allein. Und du bist es auch nicht.
Mein Weg zurück zum Licht
Der Weg zurück war nicht einfach. Es gab keine magische Pille, kein Wundermittel. Es gab nur kleine Schritte – und die Erkenntnis, dass ich nicht perfekt sein muss, um geliebt zu werden. Dass ich nicht stark sein muss, um Hilfe zu verdienen.
„Wer selbst im Dunkeln war, erkennt das Dunkel in anderen.“
Ich habe gelernt, dass Angst kein Feind ist, den es zu besiegen gilt. Sie ist ein Gast, den man einladen kann – und der irgendwann wieder geht. Ich habe gelernt, dass es in Ordnung ist, nicht immer die Kontrolle zu haben. Dass es in Ordnung ist, um Hilfe zu bitten.
Und vor allem: Ich habe gelernt, wieder zu atmen.
Der Mensch, der mich gehalten hat
Wenn ich heute hier stehe und diese Worte schreiben kann, dann liegt das nicht allein an mir. Es liegt vor allem an einem Menschen: meiner Frau.
Sie hat mich gehalten, als ich zu fallen drohte. Sie ist zu mir gestanden, obwohl sie nicht wusste – und damals auch nicht wissen konnte –, was mit mir, was in mir los war. Ich selbst wusste es ja kaum. Ich hatte keine Worte für das, was geschah. Nur Stille. Nur Rückzug. Nur Angst.
Und trotzdem ist sie geblieben. Sie hat mich angesehen, wenn ich mich selbst nicht mehr ansehen konnte. Sie hat mich gehört, auch wenn ich nichts gesagt habe. Sie hat mir in unzähligen Stunden – in vielen davon ohne große Worte – gezeigt, was Liebe wirklich ist.
„Liebe ist nichts, was man einfach bekommt. Sie ist immer da. Aber sie zeigt sich nur dem, der auch bereit ist, etwas an Liebe zu geben.“
Sie hat den Menschen hinter der Fassade gesehen. Den, der zerbrochen war, und den, der versuchte, das zu verbergen. Sie hat ihn nicht weggeschickt. Sie hat ihn gehalten.
Ohne sie hätte ich diesen Weg nicht gefunden. Ohne sie würde es dieses Buch nicht geben. Vieles, was ich heute weitergebe, habe ich von ihr gelernt – nicht durch Worte, sondern dadurch, wie sie mit mir war. Dafür werde ich ihr ein Leben lang dankbar sein.
Warum ich dieses Buch geschrieben habe
Ich habe dieses Buch geschrieben, weil ich nicht der Einzige sein wollte, der im Dunkeln steht. Weil ich anderen zeigen wollte, dass es einen Weg zurück gibt – auch wenn er manchmal steinig ist.
Es ist ein Buch über Hoffnung. Über den Mut, sich der Angst zu stellen. Über die kleinen Momente, in denen wir uns selbst wiederfinden.
„Der erste Riss im Eis ist nicht der Durchbruch. Er ist die Erlaubnis, einen weiteren zu machen.“
Ich möchte dir zeigen, dass du nicht allein bist. Dass es in Ordnung ist, nicht perfekt zu sein. Dass es in Ordnung ist, um Hilfe zu bitten. Und dass es immer einen Weg zurück gibt – auch wenn er manchmal länger dauert, als wir denken.
Was ich heute mache
Heute schreibe ich nicht nur Bücher – ich teile meine Geschichte auch bei Vorträgen und Lesungen. Ich spreche über Angst, über Hoffnung und über den Weg zurück zu sich selbst. Denn ich glaube fest daran, dass wir alle etwas zu geben haben – besonders diejenigen von uns, die wissen, wie es ist, im Dunkeln zu stehen.
Ein roter Faden ist dabei die Methode, die ich heute „Die 5 Sekunden des intelligenten Menschen“ nenne – keine Lösung für alles, sondern eine einfache Technik, die mir geholfen hat: einatmen, fünf Sekunden nachdenken, ausatmen – und erst dann handeln.
Wenn du mehr über meine Arbeit erfahren möchtest, besuche meine Seite zu Vorträgen und Lesungen. Oder kontaktiere mich direkt über die Kontaktseite.
Ich freue mich darauf, von dir zu hören.
„Einatmen. 5 Sekunden nachdenken. Ausatmen. Dann erst handeln.“
— Hans Peter Wintersteiger
Ich schreibe an dich. Nicht an Sie.
Du wirst auf dieser ganzen Seite mit „du“ angesprochen. Das ist kein Versehen und keine Stilfrage – es ist eine Entscheidung.
Worüber ich schreibe, ist kein Vortrag. Es ist ein Gespräch. Und Gespräche unter Menschen, die wissen, wie es ist, im Dunkeln zu stehen, fühlen sich nicht nach „Sie“ an. Sie fühlen sich nach Augenhöhe an. Nach: Ich bin auch nur ein Mensch.
Falls dir das fremd ist oder du es nicht magst – das verstehe ich. Du kannst das „du“ im Kopf einfach in ein „Sie“ verwandeln. Die Worte bleiben die gleichen. Gemeint bist immer du.